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Brustimplantate vom chirurgischen Aspekt

Um ein Implantat in der Brust zu platzieren, muss im Vorfeld der Zugangsweg und die genaue Lage des Implantates genau festgestellt werden.
Der Zugang kann entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, rund um die Brustwarze oder in der Achselhöhle erfolgen. Welche Technik gewählt wird, richtet sich vor allem nach Form und Größe der Brust, dem Warzenvorhof sowie nach Größe und Material des gewählten Implantates.
Durch einen kleinen Schnitt schafft der Chirurg einen Hohlraum, in den er das Implantat einsetzt. Dieser Hohlraum liegt entweder direkt unter dem Brustgewebe (2.Bild subglanduläre Platzierung) oder zwischen dem Brustmuskel und den Rippen (1.Bild submuskuläre Platzierung). Das Brustimplantat kann dabei – je nach Brustform und -größe sowie nach Beschaffenheit des Drüsen- und Weichteilgewebes – entweder über(1.Bild) oder unter(2.Bild) dem Brustmuskel platziert werden.
• Zugang in der Falte unterhalb der Brust (inframammär)
Über eine drei bis vier cm lange Öffnung in der Brustfalte unter dem Busen (später im Liegen leicht sichtbar) kann das Implantat einfach und sicher unter oderüber den Muskel geschoben werden.
 
• Zugang über die Achsel (transaxillär)
Bei dieser Technik tunnelt der Chirurg durch einen ca. drei cm langen Schnitt in der Achselhöhle einen Minitrichter bis zur Brust. Durch die Öffnung führt er das Implantat ein und platziert es auf oder unter dem Muskel. Dieser Zugangsweg ist für den Chirurgen weniger übersichtlich, ermöglicht aber kaum sichtbare Schnitte.
 
• Zugang über die Brustwarze (periareolär)
Durch einen halbmondförmigen Schnitt um den Brustwarzenhof herum wird das Implantat in eine präparierte Tasche (meistens auf dem Brustmuskel) platziert. Diese Methode eignet sich nur bei kleinen Implantaten oder leeren Kissen, die nachträglich gefüllt werden. Der Eingriff ist vergleichsweise schwierig, bringt jedoch den großen Vorteil mit sich, dass die entstehende Narbe weitgehend unsichtbar bleibt.
Der Zugang in der Falte unterhalb der Brust ist derzeit die gängigste Behandlungsmethode bei Brustvergrößerungen.
Es gibt grundsätzlich 2 Arten von Implantaten: Kochsalzimplantate und Silikonimplantate. Am häufigsten werden Silikonimplantate bei einer Brustvergrößerung eingesetzt. Sie halten in der Regel länger als Kochsalzimplantate und gelten als sicherer. Heutzutage werden Kochsalzimplantate in der Regel nicht mehr verwendet.
Diese waren die wichtigsten Informationen über die verschiedene Möglichkeiten der Brustvergrößerung, vielleicht hilft es bei manchen die richtige Entscheidung zu schaffen. Zum nächsten Mal wird es um die Kosten einer Brustvergrößerung gehen, das ist ja auch eine eichtige Frage, die unbedingt berücksichtigt werden muss.

 

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